Verein "Das Zusammenleben" e. V.
Integrationshilfe für Migranten
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  Wir sind auf die Idee gekommen, eine Deutsch-Russische Bibliothek zu eröffnen, nachdem wir uns mit vielen Spätaussiedlern über ihre Probleme unterhalten haben. Wir wollen damit den Menschen eine Gelegenheit geben, in der neuen Heimat sich in zweisprachig informieren. Es gibt unter den Aussiedlerfamilien solche Menschen, welche die deutsche Sprache von ihren Großeltern gelernt haben. Sie können deutsch gut sprechen, aber lesen und schreiben können sie nicht. Und sie sind in solchem Alter, wo es sehr schwer fällt, lesen und schreiben zu lernen, oder auch Familien, wo ein Teil des Ehepaars als Ausländer nach Deutschland eingereist ist. Im Herkunftsland sind bei ihnen Verwandte (Omas, Opas, Onkels, Tanten, Cousins) geblieben. In solchen Familien müssen die Kinder unbedingt die russische Sprache beibehalten, damit sie die Sitten und Gebräuche seiner Vorfahren nicht vergessen und mit Verwandten aus Russland sprechen können. Es gibt große Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Die Menschen können kaum Arbeit finden. Vom Nichtstun werden viele Menschen Drogenabhängig, kriminell, trinken viel Alkohol u. ä.

          

Um das alles zu verhindern, haben wir eine Deutsch-Russische Bibliothek eröffnet. Aber nicht nur deswegen. Wir wollen auch gerne den Schülern, welche die russische Sprache in der Schule oder im Gymnasium lernen, helfen. Auch die Russischlehrer könnten bei uns Hilfe bekommen. In der Bibliothek gibt es Bücher zu verschiedenen Themen, wie z.B.: Geschichte, Abenteuer, Klassik, Liebesromane, Krimi, Comics, Gesundheit, Psychologie, Kochkunst, Technik, Hobby, Kinderbücher und Nachschlagewerke.  Außerdem leihen wir auch Videofilme und DVD mit Spielfilmen aus. Aber wir haben auch DVD’s zu Themen, welche Beratungsstellen, Schulen oder Vereine für ihre Arbeit ausleihen können. Das sind:
  1. Weil wir zusammen nicht mehr glücklich sind (Ein Video von und über 3 Töchter von Alkoholkranken). Abgefüllt und trotzdem lustig (Ein Gespräch und eine Partystudie zum Alkoholkonsum von Jugnedlichen)

  2. Diagnose Bordeline (Berichte von Betroffenen. Eine Videodokumentation)

  3. Abgeschreckt hat es mich nicht (Eine Dokumentation über Sex und HIV im Leben junger Schwuler)

  4. Enthüllungen (Ein Video zum Kopftuch-Tragen von muslimischen Mädchen und jungen Frauen in Deutschland)

  5. Hat Asche Angst im Dunkeln …? (Ein Film von Gabriele Bänsch. Eine Produktion des Medienprojektes Wuppertal)

  6. Am rechten Rand (Eine Videodokumentationsreihe zum Thema Rechtsextremismus)

  7. Blinde Katze (Eine autobiografische Dokumentation junger „Russlanddeutscher“. Worauf warte ich hier? (Dokumentation über die ersten Eindrücke und Erlebnisse von jungen russischen Migranten)

  8. Made in USSR (Junge Russlanddeutsche und jüdische Kontingentflüchtlinge verfolgen Situationen ihrer Zuwanderung in Deutschland, Russland und der Ukraine. Eine Videodokumentation)

  9. Leben lernen (Eine Videodokumentation zum Thema Sucht, Therapie und Tod)

  10. Zwischen Abgrund und Neuanfang (Eine Videodokumentation von und mit jugendlichen Straftätern über ihre Knasterfahrungen)

  11. Kanacks & Drugs (Ein Video nicht deutscher Jugendlicher über ihre Erfahrungen mit Drogen)

  12. Hungry Hearts (Wenn Essen ein Problem ist – Filme zum Thema „Essstörungen“ von betroffenen Mädchen und jungen Frauen.)

  13. Stoned (Über die Wirkungen und Folgen von Cannabis-Konsum. Eine Videodokumentation von Jugendlichen zur Legalisierung einer Alltagsdroge.)

  14. Du bist schlimm! (Ein Video von Gymnasiasten einer 9. Klasse zu Mobbing und Gewalt an der Schule)

  15. Menschlich sterben (3 Dokumentationen über ein stationäres Hospiz, ambulante Hospizarbeit und eine Palliativstation)

  16. Jung und Moslem in Deutschland (Dokumentationsreihe über junge Moslems, ihren Glauben und ihr Leben)

In unserer Bibliothek haben wir ein Lese-Cafe, in dem sich die Menschen, die sich für Literatur interessieren und selbst Gedichte schreiben, beim Kaffeetrinken treffen, sich in einer gemütlichen Atmosphäre unterhalten, austauschen und ihre selbst verfassten Werke präsentieren.
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